Hoffnung im Kampf gegen ALS
AWO Schwetzingen übergibt 5000-Euro-Spende an die ALS-Forschung
Nach der Sommerpause hatte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwetzingen die Mitwirkenden der Open-Air-Benefizveranstaltung „ALSfort“ zur Spendenübergabe eingeladen. Im Mittelpunkt stand dabei ein besonderer Erfolg: Die bei der Veranstaltung gesammelte Spende konnte von der AWO auf 5000 Euro aufgerundet werden. Der Betrag kommt der ALS-Forschung am Universitätsklinikum Mannheim zugute.
Der zweite Vorsitzende der AWO Schwetzingen, Simon Abraham, begrüßte die Gäste und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Benefizveranstaltung beigetragen hatten. Sein besonderer Dank galt den zahlreichen Sponsoren und Unterstützern, Schirmherr Oberbürgermeister Matthias Steffan, dem Kurfürstenpaar, der Neuberin, Detlev Reißmann und allen voran den Künstlern Athi Sananikone und Peter Gutschalk sowie allen weiteren Beteiligten.
Anschließend überreichte die AWO-Vorsitzende Ivonne Schaffner den Spendenscheck über 5000 Euro an Dr. Julian Conrad vom Forschungsteam des Universitätsklinikums Mannheim.
Besonders bewegend wurde die Spendenübergabe durch die persönlichen Worte von Detlev Reißmann, der selbst an der seltenen und schweren Nervenerkrankung ALS leidet. Mit großer Ergriffenheit bedankte er sich bei den Organisatoren, dem Forschungsteam und insbesondere bei seiner Ehefrau für die Unterstützung und Begleitung auf seinem Weg mit der Erkrankung, die ihn mittlerweile an den Rollstuhl gebunden hat.
Auch Athi Sananikone, Sänger und Mitorganisator der Benefizveranstaltung, fand dankende Worte. Er hob insbesondere die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem AWO-Vorstandsteam hervor. Dadurch sei es gelungen, die Veranstaltung innerhalb kürzester Zeit auf die Beine zu stellen. Der Erfolg der Aktion habe eindrucksvoll gezeigt, was erreicht werden könne, wenn viele Menschen ihre Kräfte bündeln und gemeinsam für eine Sache eintreten.
Dr. Julian Conrad bedankte sich im Namen des gesamten Forschungsteams für die großzügige Unterstützung. Spenden wie diese seien für die Forschung von großer Bedeutung. Die Mittel würden dringend benötigt, um die Entwicklung neuer Medikamente und Therapieansätze gegen ALS weiter voranzutreiben.
Die AWO Schwetzingen zieht damit eine positive Bilanz der Benefizveranstaltung „ALSfort“. Der Erfolg sei vor allem dem Engagement zahlreicher Menschen zu verdanken, die mit ihrer Unterstützung, ihrer Zeit und ihrer Spenden dazu beigetragen haben, ein Zeichen der Hoffnung für Menschen mit ALS und ihre Angehörigen zu setzen.
Und dabei soll es nicht bleiben: Das Team der Arbeiterwohlfahrt Schwetzingen möchte auch künftig Benefizveranstaltungen organisieren und damit soziale und gesellschaftlich wichtige Projekte unterstützen.